Das Team

Uschi Altwasser , 1. Vorsitzende und Gründungsmitglied
 
 
Inhaber der Erlaubnis des § 11 Abs. 1 Nr. 5 TSchG des Veterinäramtes der Stadt Köln (Az: 576.1.35.2G20/14 Be erteilt am 05.06.2014
(Sachkundenachweis für Tierheimleiterpersonal des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen)
Zulassung als Transportunternehmer gemäß Artikel 10 Absatz 1
Teamleiter und Hauptpflegestellenleitung, Ansprechpartnerin für Vermittlungen,
Vor- und Nachkontrollen

Telefon: 02626/248123 oder 0160/99718066

Judith Reinartz, Schatzmeister und Gründungsmitglied

Inhaber der Erlaubnis des § 11 Abs. 1 Nr. 5 TSchG des Veterinäramtes der Stadt Köln Az: 576.1.35.2G20/14 Be erteilt am 05.06.2014
(Sachkundenachweis für Tierheimleiterpersonal des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen)
Zulassung als Transportunternehmer gemäß Artikel 10 Absatz 1

 

Ausstellung von Spendenbescheinigungen, Pflegestellenleitung Raum Köln, Ansprechpartnerin für Vermittlungen, Vor- und Nachkontrollen

Telefon: 0177/6015737

Klaus Altwasser - Gründungsmitglied

Klaus ist von Anfang an mit dabei - also schon als Gründungsmitglied. Er ist unser Fahrer, Reparateur von Boxen und immer zur Stelle, wenn man ihn braucht. Auch kümmert er sich rührend um die Pflegehunde und bringt ihnen die Grundkommandos bei. Auch hilft er bei Vorkontrollen im Raum Neuwied und Westerwald.

Telefon: 02626/248123

Jule Mehls 2. Vorsitzende

 

 

Sie ist mit sehr viel Spaß und großer Freude an der ehrenamtlichen Arbeit dabei.

Jule ist telefonisch zu erreichen unter: 0176 22 717073

 

Verstärkung bei unserer Arbeit bekommen wir durch Jule Mehls, die für die Vor- und Nachbesuche im Rahmen der Vermittlung unserer Schützlinge in und rund um Köln tätig ist. Sie sieht sich die Gegebenheiten im neuen zu Hause an und freut sich, die positive Entwicklung des neuen Familienmitgliedes mit verfolgen zu können. Bei Bedarf ist Jule auch mal für befreundete Tierschutzvereine unterwegs. Jule Mehls wurde bei unserer letzten Jahreshauptversammlung zur 2. Vorsitzenden gewählt und hat auch das Amt angenommen.

Über unsere Arbeit

Warum retten wir Tiere aus dem Ausland?

Die Tierhilfe 2. Chance e.V. entstand 2009, um im In- und Ausland Tieren in Not zu helfen. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutz vor Ort werden mit Erlaubnis des Veterinäramtes Köln Hunde und Katzen nach Deutschland gebracht. Ebenso hat der Verein Gnadenbrotplätze für Senioren oder Tiere mit Handicap eingerichtet, wo selbstverständlich auch hilfsbedürftige einheimische Haustiere aufgenommen werden. Die Tiere kommen nicht in ein Tierheim, sondern jeweils auf eine private Pflegestelle. Dort werden die Schützlinge mit viel Einfühlungsvermögen resozialisiert und für ihr neues Leben fit gemacht. Die Tierhilfe 2. Chance bittet aufgrund des hohen Bedarfs Menschen, die Erfahrung mit Hunden und ausreichend Zeit haben, mitzumachen. Anfallende Kosten trägt der Verein und zusätzlich besitzt jedes Tier eine Haftplichtversicherung. Wer Interesse hat, kann das Bewerbungsformular ausfüllen. Unsere aktiven Mitglieder transportieren regelmäßig Sachspenden oder verschicken Hilfsgüter per Flugzeug nach Ungarn, Bulgarien (Sofia), Teneriffa, Italien oder Nitra. Die dringendste Hilfe wird momentan für Rumänien geleistet, wo eine enge Kooperation mit dem TSV Red Panda Romania besteht. Die Sorge der Tierschützer ist allgegenwärtig, da die Tiere, die sie im Lande versuchen zu schützen, aufgrund fehlender oder nicht umgesetzter Gesetzgebung weiterhin auf grausamste Art verfolgt und getötet werden – vor allem an den Futterstellen. Die Tierhilfe 2. Chance organisiert Kastrationsprogramme sowie Patenschaften. Aktuelles wird auf Facebook gepostet und auch wer einer Katze ein Zuhause geben geben möchte, findet bei der Tierhilfe 2. Chance e.V. den richtigen Hausgenossen.

Die Deutschen Tierheime sind voll, diesen Satz hört man dauernd. Jedoch hört für uns der Tierschutz nicht an der Grenze auf.

Wir kümmern uns um ihrem Schicksal überlassenen Tiere – auch hier bei uns in Deutschland - nehmen sie in unserer Familie oder in unseren Pflegestellen wie ein eigenes Tier an. Wir lassen Ihnen liebevolle Fürsorge, tierärztliche Versorgung und natürlich auch, soweit die Zeit reicht, Erziehung zukommen.

Immer wieder werden neue Tiere einfach ausgesetzt und die Flut ist kaum aufzuhalten – vor allem im Ausland, obwohl bei uns sich die Zahl der Straßenhunde und auch Katzen ständig erhöht  - meist auch in der Urlaubszeit.

Sicher sollten die Straßenhunde- und katzen an Futterstellen gehalten werden, tierärztlich versorgt und kastriert werden. Das ist eine Aufgabe. Jedoch werden trotzdem die Tiere, die die Tierschützer vor Ort versorgen, vergiftet, angefahren liegen gelassen, geschlagen, getreten und oft auf grausame Weise gequält und getötet.

Die Tierschützer setzen alle Mittel – sogar größtenteils ihr eigenes Geld – ein, um die Straßenhunde an den Futterstellen zu halten und kastrieren sie, jedoch werden sie tagtäglich damit konfrontiert, dass die Straßenhunde getötet werden. Gerade die Tiere, die sie zu schützen versuchen. Sie erkennen, dass sie so nicht alleine weiter kommen und suchen Hilfe bei Orgas, die die Hunde in andere Länder in Sicherheit bringen und in gute liebevolle Hände vermitteln.

Die Tierschützer vor Ort können den Gedanken nicht ertragen, dass gerade die Tiere, die sie gepflegt haben, getötet werden und so entsteht der Gedanke  des Verschickens. Tagtäglich die Gedanken: Sind sie noch da, leben alle noch, sind sie alle gesund, - diese Gedanken bringen die Tierschützer an den Rand der Verzweiflung und auch oft in den finanziellen Ruin.

Viele Menschen wissen noch nicht einmal, dass es in den Urlaubsländern, fernab von den schönen Stränden,  Tötungsstationen existieren, mit hochmodernen Verbrennungsanlagen, Rattengift für eine schnelle billige Tötung um die Touristenattraktionen von den Tieren zu bereinigen. Die Straßenhunde verbluten innerlich, was mehrere Tage dauern kann.  Ein würdeloser Tod.

Ein Tier, ganz besonders Hunde und Katzen zählen dort nichts – es sind vergessene Haushunde – oder Katzen! Es fehlt an Tierschutzgesetzen, die die Umsetzung von erforderlichen Maßnahmen zum Greifen bringen, die die Tierquälerei unterbinden.

Tiere sind kein Müll, sondern haben ein Recht auf Leben, Haustiere sollten kastriert werden.

Doch solange es solche Qualen für die Tiere gibt, werden wir versuchen, wenigstens ein paar der Tiere zu retten und ihnen ein würdevolles Leben zu geben, das heißt, wir holen sie nach Deutschland.

Das soll aber nicht heißen, dass diese Tiere nur aus Mitleid nach Deutschland geholt werden. Sie sind eine Bereicherung, sind ohne wenn und aber dankbar für jede Zuneigung und liebenswert, sie haben viele Vorzüge, da sie im Rudel gelebt und überlebt haben. Sie haben zum größten Teil nie erfahren, was Liebe ist,  doch mit unserer Liebe können sie meistens das Erlebte schnell vergessen und werden zum treuen Begleiter der neuen Familie.